Donnerstag, 13. September 2007

Die Mauer muss weg!

Ich steige aus dem Aufzug. Aus der Ecke tönt lautes Klopfen. Ich höre Rufe. Leider verstehe ich nichts. Vor mir steht eine ganze Gruppe Chinesen. Sie trommeln an unsere Türe. Einer von ihnen trägt eine Uniform. Ein Polizist. Was wollen die hier? Wieso hauen die uns fast die Tür ein? Sie reden auf mich ein. Ich versteh nur chinesisch! „Open the door!“ Ah ich versteh was. Wieso wollen die so unbedingt in unsere Wohnung? Naja, ist ja ein Polizist dabei.

Anschließend wurden meine Personalien festgestellt. Schließlich erklärte mir einer in schlechtem Englisch, dass wir ausziehen müssen, weil die Handwerker eine Mauer raus reisen wollen. Dann wurde mir ein chinesischer Zettel hingelegt und ich sollte unterschreiben. Das tat ich natürlich nicht und verwies darauf, dass ich jemanden anrufen will, der mir übersetzt. Der Trupp zog sich zurück.

Wenig später kam unsere Vermieterin und redete mit den Herren, die sich nur mit einem geschlossenen schwarzen Pass auswiesen. Das Problem ist anscheinend, dass unsere Wohnung einst eine zwei Zimmer Wohnung war und der Staat sich anscheinend von unserem Vermieter hintergangen fühlt. Naja unsere Vermieterin meinte sie könne das klären, seitdem hat sie sich nicht gemeldet.

Am nächsten Abend stand übrigens ein zweites Mal solch eine Gruppe vor der Tür, dieses Mal haben sie sich jedoch anscheinend im Stockwerk geiert.

Was ist noch so passiert in den letzten Tagen? Meine Mitbewohner haben sich bei Carrefour Radl für jeweils 10€ gekauft, ich hab mich zurückgehalten, da die Räder beim Anschauen schon fast auseinander fallen. Naja nach etwa 2 km Fahrt gab denn auch das erste Radl den Geist auf. Also blieben die Radl erst mal an der Stelle stehen und Basti, Ralf und Lukas eilten nach Hause, damit hier keine Mauer eingerissen wird.
Naja am nächsten Tag standen nur noch zwei der Räder da, ausgerechnet das defekte wurde geklaut – der Dieb wird seinen Spaß damit gehabt haben. Die anderen beiden hatten Strafzettel, da sie nicht auf einem offiziellen Parkplatz geparkt wurden.

Gestern waren wir bei beim Japaner bei Tappanyaki all you can eat und all you can drink, mit so einem Privatkoch der direkt am Tisch die Speisen zubereitet. Das war ein Festmahl – auch für mich als Vegetarier. Danach haben wir im Club Attica zu Hip Hop Rhythmen wieder einige Kalorien Abgebaut. Ein lustiger Abend, Fotos folgen.

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