Sonntag, 21. September 2008
Mittwoch, 17. September 2008
Wochenendausflug nach Putuo Shan
Eigentlich hatten wir für dieses Wochenende einen dreitägigen Ausflug nach Putuo Shan geplant. Doch dann kam uns der Taifun „Sinlaku“ dazwischen. Aber am Besten fange ich erst mal von vorne an.
Freitagabend ging es nach der Arbeit um 19.30 Uhr mit der Fähre vom Hafen in Shanghai zur Insel Putuo Shan los. Wir hatten für etwa 13 Euro pro Person eine 16-Mann Kabine in der 4. Klasse gebucht. Die Nacht war sehr laut, da unsere Kabine direkt neben dem Maschinenraum war. So hat es auch gerochen. Harry und ich hatten uns den Wecker auf 4.30 Uhr gestellt damit wir uns den Sonnenaufgang ganz romantisch vom Deck aus ansehen konnten. Doch statt den Sonnenaufgang zu genießen, saßen wir unter einem Dach an Deck fest, weil es plötzlich wie aus Kübeln schüttete. Nach einer Weile ließ der Regen nach und wir kamen - etwas nass - wieder in unsere Kabine zurück. Nach 11 Stunden Fahrt und einer sehr kurzen Nacht kamen wir am Samstag um 6.30 Uhr auf Putuo Shan an. Zu Beginn war es sehr nass, doch nachdem wir in unserem Zwei-Sterne Hotel eingecheckt hatten wurde das Wetter immer besser. Wir waren alle ganz froh dank dem besseren Wetter aus unserem Hotel rauszukommen, denn unser Hotel sah nicht besonders einladend aus. Unsere Klobrille lebte und unser Bettlarken wollten wir uns lieber erst gar nicht anschauen.
Also beschlossen wir die Insel zu Fuß zu erkunden. Nach einem Spaziergang am Meer stiegen wir einige Berge hoch und kamen nach einem etwas längeren Fußmarsch am ersten Tempel an. Danach ging es weiter zur Guanyin-Statue. Sie ist 33 Meter hoch und ein Ziel der vielen Pilger die nach Putuo Shan kommen.

Nach dieser anstrengenden Tour hatten wir ziemlich Hunger und machten uns auf die Suche nach einem Restaurant das nicht nur Fisch verkaufte. Nach einer Weile hatten wir ein nettes Restaurant gefunden. Dort aßen wir uns erstmal richtig satt. Bald erreichte uns ein Anruf von Philipp (unser Mitbewohner) der uns erzählte, dass ein Taifun auf die Insel kommen würde und wir so schnell wie möglich die Insel wieder verlassen müssten. Die Schiffe würden nur bis Sonntag 10 Uhr fahren und deshalb sollten wir schon um 7 Uhr am Hafen sein, um noch sicher von der Insel wegzukommen. Nach dem Telefonat war die Stimmung kurz betrübt, da wir nicht wegwollten, aber was blieb uns anderes übrig? Leider begann es zu regnen und so beschlossen wir den Schauer im Restaurant abzuwarten. Doch die Bedienungen versuchten uns auf Chinesisch klar zu machen, dass es wohl eher nicht mehr aufhören würde zu regnen. Also zogen wir unsere Schuhe aus (wir hatten nur ein Paar feste Schuhe zum Wandern mit) damit sie auf dem Heimweg nicht nass wurden und kauften uns zu fünft zwei Regenschirme. Harry bekam alle elektronischen Geräte und Christian (ein Freund) bekam die Schuhe, da die beiden die Schirme hatten. Hans, Henning (Studenten von der TUM) und ich gingen ohne Schirm durch den Regen und wurden deshalb ziemlich schnell nass. Mit einem Bus, in dem wir uns alles abfroren da die Klimaanlage lief, fuhren wir dann zurück ins Hotel. Dort zogen wir schnell die nassen Klamotten aus und unsere Badesachen an. Zu fünft liefen wir in Badehose und Bikini durch die Hotellobby, zum Strand und ab ins Meer. Die Chinesen zückten sofort ihre Kameras, denn solch verrückte Westler hatten sie noch nie gesehen. Wir hatten eine Menge Spaß im Meer, doch er hielt nich lange an. Zwei Lifeguards kamen, um uns aus dem Wasser zu holen, denn die Wellen waren mittlerweile mehrere Meter hoch und die Strömung ziemlich stark. Ich konnte mich nur sehr schwer auf den Beinen halten obwohl ich nicht mal halb im Wasser stand. Der Taifun kündigte sich schon an. Also machten wir uns wieder auf dem Heimweg in unsere „Traumvilla“.

Nach einer heißen Dusche und mit trockenen Klamotten ging es zu Fuß zum nächsten Tempel. Dort war es sehr amüsant die Chinesen beim Bewerfen kupferner Behälter mit Münzen zu beobachten. Chinesen werfen nämlich überallhin Geld, weil es Glück bringen soll. Ich versuchte auch mein Glück, aber es war gar nicht so leicht. Nach dem Tempelbesuch ging es wieder zurück ins Hotel wo Harry mit einer Riesenkakerlake kämpfen musste. Ein lauter Schrei und die Kakerlake war tot. Danach ging es zu neunt zum Essen. Nach einer Runde Schafkopfen (die Chinesen schauten uns fasziniert zu, da sie noch nie in ihrem Leben so lustige Karten gesehn hatten) gingen wir totmüde ins Bett.
Am nächsten Morgen ging es um 7 Uhr vom Hotel zum Hafen. Dort fuhren wir mit dem Schnellboot auf eine andere Insel von der aus wir mit einem gemieteten Bus nach Shanghai gebracht wurden. Am Nachmittag kamen wir sicher und müde in Shanghai an. Abends war es in unserer Nachbarschaft ziemlich laut, da das Modfest war und zu diesem Anlass viele Feuerwerke gezündet wurden.
Am Montag waren Harry und ich auf dem Stoffmarkt. Ich habe mir drei Kleider bestellt. Bin mal gepannt wie sie aussehen werden. Außerdem waren wir richtig gut chinesisch essen. Es ist immer sehr lustig wenn wir zum Chinesen gehen, weil wir die Speißekarte nicht verstehen. Wir haben unsere eigene Speißekarte aus dem Internet mit und zeigen immer auf Gerichte die wir mögen. Die Bedienung sagt dann ob es das gibt oder nicht. Wir bekommen dann immer Überraschungen. Bisher wars immer super lecker!
Freitagabend ging es nach der Arbeit um 19.30 Uhr mit der Fähre vom Hafen in Shanghai zur Insel Putuo Shan los. Wir hatten für etwa 13 Euro pro Person eine 16-Mann Kabine in der 4. Klasse gebucht. Die Nacht war sehr laut, da unsere Kabine direkt neben dem Maschinenraum war. So hat es auch gerochen. Harry und ich hatten uns den Wecker auf 4.30 Uhr gestellt damit wir uns den Sonnenaufgang ganz romantisch vom Deck aus ansehen konnten. Doch statt den Sonnenaufgang zu genießen, saßen wir unter einem Dach an Deck fest, weil es plötzlich wie aus Kübeln schüttete. Nach einer Weile ließ der Regen nach und wir kamen - etwas nass - wieder in unsere Kabine zurück. Nach 11 Stunden Fahrt und einer sehr kurzen Nacht kamen wir am Samstag um 6.30 Uhr auf Putuo Shan an. Zu Beginn war es sehr nass, doch nachdem wir in unserem Zwei-Sterne Hotel eingecheckt hatten wurde das Wetter immer besser. Wir waren alle ganz froh dank dem besseren Wetter aus unserem Hotel rauszukommen, denn unser Hotel sah nicht besonders einladend aus. Unsere Klobrille lebte und unser Bettlarken wollten wir uns lieber erst gar nicht anschauen.
Also beschlossen wir die Insel zu Fuß zu erkunden. Nach einem Spaziergang am Meer stiegen wir einige Berge hoch und kamen nach einem etwas längeren Fußmarsch am ersten Tempel an. Danach ging es weiter zur Guanyin-Statue. Sie ist 33 Meter hoch und ein Ziel der vielen Pilger die nach Putuo Shan kommen.

Nach dieser anstrengenden Tour hatten wir ziemlich Hunger und machten uns auf die Suche nach einem Restaurant das nicht nur Fisch verkaufte. Nach einer Weile hatten wir ein nettes Restaurant gefunden. Dort aßen wir uns erstmal richtig satt. Bald erreichte uns ein Anruf von Philipp (unser Mitbewohner) der uns erzählte, dass ein Taifun auf die Insel kommen würde und wir so schnell wie möglich die Insel wieder verlassen müssten. Die Schiffe würden nur bis Sonntag 10 Uhr fahren und deshalb sollten wir schon um 7 Uhr am Hafen sein, um noch sicher von der Insel wegzukommen. Nach dem Telefonat war die Stimmung kurz betrübt, da wir nicht wegwollten, aber was blieb uns anderes übrig? Leider begann es zu regnen und so beschlossen wir den Schauer im Restaurant abzuwarten. Doch die Bedienungen versuchten uns auf Chinesisch klar zu machen, dass es wohl eher nicht mehr aufhören würde zu regnen. Also zogen wir unsere Schuhe aus (wir hatten nur ein Paar feste Schuhe zum Wandern mit) damit sie auf dem Heimweg nicht nass wurden und kauften uns zu fünft zwei Regenschirme. Harry bekam alle elektronischen Geräte und Christian (ein Freund) bekam die Schuhe, da die beiden die Schirme hatten. Hans, Henning (Studenten von der TUM) und ich gingen ohne Schirm durch den Regen und wurden deshalb ziemlich schnell nass. Mit einem Bus, in dem wir uns alles abfroren da die Klimaanlage lief, fuhren wir dann zurück ins Hotel. Dort zogen wir schnell die nassen Klamotten aus und unsere Badesachen an. Zu fünft liefen wir in Badehose und Bikini durch die Hotellobby, zum Strand und ab ins Meer. Die Chinesen zückten sofort ihre Kameras, denn solch verrückte Westler hatten sie noch nie gesehen. Wir hatten eine Menge Spaß im Meer, doch er hielt nich lange an. Zwei Lifeguards kamen, um uns aus dem Wasser zu holen, denn die Wellen waren mittlerweile mehrere Meter hoch und die Strömung ziemlich stark. Ich konnte mich nur sehr schwer auf den Beinen halten obwohl ich nicht mal halb im Wasser stand. Der Taifun kündigte sich schon an. Also machten wir uns wieder auf dem Heimweg in unsere „Traumvilla“.

Nach einer heißen Dusche und mit trockenen Klamotten ging es zu Fuß zum nächsten Tempel. Dort war es sehr amüsant die Chinesen beim Bewerfen kupferner Behälter mit Münzen zu beobachten. Chinesen werfen nämlich überallhin Geld, weil es Glück bringen soll. Ich versuchte auch mein Glück, aber es war gar nicht so leicht. Nach dem Tempelbesuch ging es wieder zurück ins Hotel wo Harry mit einer Riesenkakerlake kämpfen musste. Ein lauter Schrei und die Kakerlake war tot. Danach ging es zu neunt zum Essen. Nach einer Runde Schafkopfen (die Chinesen schauten uns fasziniert zu, da sie noch nie in ihrem Leben so lustige Karten gesehn hatten) gingen wir totmüde ins Bett.
Am nächsten Morgen ging es um 7 Uhr vom Hotel zum Hafen. Dort fuhren wir mit dem Schnellboot auf eine andere Insel von der aus wir mit einem gemieteten Bus nach Shanghai gebracht wurden. Am Nachmittag kamen wir sicher und müde in Shanghai an. Abends war es in unserer Nachbarschaft ziemlich laut, da das Modfest war und zu diesem Anlass viele Feuerwerke gezündet wurden.
Am Montag waren Harry und ich auf dem Stoffmarkt. Ich habe mir drei Kleider bestellt. Bin mal gepannt wie sie aussehen werden. Außerdem waren wir richtig gut chinesisch essen. Es ist immer sehr lustig wenn wir zum Chinesen gehen, weil wir die Speißekarte nicht verstehen. Wir haben unsere eigene Speißekarte aus dem Internet mit und zeigen immer auf Gerichte die wir mögen. Die Bedienung sagt dann ob es das gibt oder nicht. Wir bekommen dann immer Überraschungen. Bisher wars immer super lecker!
Donnerstag, 4. September 2008
Erste Eindrücke
Endlich ist es so weit! Ich habe ein bisschen Zeit gefunden, um etwas in unseren Blog zu schreiben...
Wir sind nun schon seit knapp vier Wochen hier in Shanghai und es ist wunderschön! Gleich am ersten Tag haben wir uns Wohnungen angeschaut und eine Traumwohnung in einem modernen Compound gefunden. Wir haben ein eigenes Schwimmbad, ein Fitness-Center und unter unserem Compound gibt es einen Supermarkt. Leider sind das Schwimmbad und das Fitness-Center viel zu teuer, deshalb werden wir sie nicht benutzen. Die Gegend um uns herum ist ziemlich unterschiedlich. Auf der einen Seite gibt es moderne Bauten wie unsere Häuser, auf der anderen Seite findet man richtig enge chinesische Gassen. Dort hat eine Familie nur ein Zimmer. In diesem Zimmer befindet sich allerdings auch meist noch ein kleiner Laden, ein Friseur oder ein Restaurant. Somit ist das alles sehr eng. Ich finde die Gegend um uns herum sehr spannend. Um die Ecke gibt es einen Massage-Salon - eine Ganzkörpermassage kostet 3 Euro! Ein Traum... Außerdem gibt es viele chinesische Restaurants in denen ein Essen ca 1 Euro kostet. Am Abend verkaufen die Chinesen auf der Strasse DVDs, Blumen, Obst, Küchenzubehör und viele kleine andere Sachen die mein eigentlich nicht gebrauchen kann. Viele Chinesen tanzen spät Abends auf einem Platz neben den Händlern zu chinesischer Musik. Wie ihr seht ist bei uns auf den Strassen sehr viel los!
Seit Montag mache ich am Chinesisch Deutschen Hochschulkolleg (CDHK) an der Tongji Universität ein Praktikum. Ich bin für die Organisation der Veranstaltungen mit verantwortlich. Am Mittwoch den 3. September hat uns Finanzminister Steinbrück besucht. Das war sehr aufregend. Ich habe auch ein bisschen mit ihm geplaudert. Heute habe ich mir mein Büro erst mal richtig eingerichtet. Allerdings habe ich noch kein Internet und mein PC ist leider komplett auf Chinesisch. Sogar wenn ich etwas schreiben will kommen nur chinesische Schriftzeichen. Gott sei Dank haben wir einen Computerraum, da kann ich immer kostenlos ins Internet, wenn ich mal gerade nichts zu tun habe und die Tastatur ist auf English eingestellt. Ab Montag bin ich nicht mehr alleine in meinem Büro. Dann kommt eine andere Praktikantin aus Deutschland (ich habe sie schon kennen gelernt - ist sehr nett) die hier am CDHK Chinesen auf Deutsch unterrichten wird. Gleich gegenüber von meinem Büro sitzt eine andere deutsche Praktikantin mit der ich mich auch super verstehe. Ich glaube wir Mädels werden hier noch richtig viel Spaß haben – vor allem weil hier alles sehr locker ist und wir neben der Arbeit auch viel quatschen können...
.JPG)
Mein Arbeitsplatz
Harry gefällt es auch super hier! Er arbeitet schon seit drei Wochen bei Haniel an seinem Projekt-Studium was sehr zeitintensiv ist. Manchmal kommt er erst um 21 Uhr aus der Arbeit. Ich dagegen bin meistens schon um 17 Uhr zu Hause. Zur Arbeit fahre ich teilweise mit dem Fahrrad, bei dem Verkehr hier ist das sehr sehr aufregend und gefährlich.
Seit letztem Donnerstag besuche ich zweimal die Wochen einen Chinesischsprachkurs. Ich habe schon sehr viel gelernt und kann jetzt alleine einkaufen, Taxi fahren und essen gehen. Die Chinesen sind alle sehr freundlich und helfen dir gerne, gerade wenn du ein Westler bist. Meine Chinesischlehrerin lobt mich, wie gut ich die chinesische Sprache aussprechen kann. Ich muss aber sagen, dass es verdammt schwer ist, sogar noch schwieriger als Französisch. Das hätte ich nicht gedacht.
So, nun muss ich mal wieder weiter arbeiten.
Schöne Grüße aus Shanghai!
Mariana
Wir sind nun schon seit knapp vier Wochen hier in Shanghai und es ist wunderschön! Gleich am ersten Tag haben wir uns Wohnungen angeschaut und eine Traumwohnung in einem modernen Compound gefunden. Wir haben ein eigenes Schwimmbad, ein Fitness-Center und unter unserem Compound gibt es einen Supermarkt. Leider sind das Schwimmbad und das Fitness-Center viel zu teuer, deshalb werden wir sie nicht benutzen. Die Gegend um uns herum ist ziemlich unterschiedlich. Auf der einen Seite gibt es moderne Bauten wie unsere Häuser, auf der anderen Seite findet man richtig enge chinesische Gassen. Dort hat eine Familie nur ein Zimmer. In diesem Zimmer befindet sich allerdings auch meist noch ein kleiner Laden, ein Friseur oder ein Restaurant. Somit ist das alles sehr eng. Ich finde die Gegend um uns herum sehr spannend. Um die Ecke gibt es einen Massage-Salon - eine Ganzkörpermassage kostet 3 Euro! Ein Traum... Außerdem gibt es viele chinesische Restaurants in denen ein Essen ca 1 Euro kostet. Am Abend verkaufen die Chinesen auf der Strasse DVDs, Blumen, Obst, Küchenzubehör und viele kleine andere Sachen die mein eigentlich nicht gebrauchen kann. Viele Chinesen tanzen spät Abends auf einem Platz neben den Händlern zu chinesischer Musik. Wie ihr seht ist bei uns auf den Strassen sehr viel los!
Seit Montag mache ich am Chinesisch Deutschen Hochschulkolleg (CDHK) an der Tongji Universität ein Praktikum. Ich bin für die Organisation der Veranstaltungen mit verantwortlich. Am Mittwoch den 3. September hat uns Finanzminister Steinbrück besucht. Das war sehr aufregend. Ich habe auch ein bisschen mit ihm geplaudert. Heute habe ich mir mein Büro erst mal richtig eingerichtet. Allerdings habe ich noch kein Internet und mein PC ist leider komplett auf Chinesisch. Sogar wenn ich etwas schreiben will kommen nur chinesische Schriftzeichen. Gott sei Dank haben wir einen Computerraum, da kann ich immer kostenlos ins Internet, wenn ich mal gerade nichts zu tun habe und die Tastatur ist auf English eingestellt. Ab Montag bin ich nicht mehr alleine in meinem Büro. Dann kommt eine andere Praktikantin aus Deutschland (ich habe sie schon kennen gelernt - ist sehr nett) die hier am CDHK Chinesen auf Deutsch unterrichten wird. Gleich gegenüber von meinem Büro sitzt eine andere deutsche Praktikantin mit der ich mich auch super verstehe. Ich glaube wir Mädels werden hier noch richtig viel Spaß haben – vor allem weil hier alles sehr locker ist und wir neben der Arbeit auch viel quatschen können...
Mein Arbeitsplatz
Harry gefällt es auch super hier! Er arbeitet schon seit drei Wochen bei Haniel an seinem Projekt-Studium was sehr zeitintensiv ist. Manchmal kommt er erst um 21 Uhr aus der Arbeit. Ich dagegen bin meistens schon um 17 Uhr zu Hause. Zur Arbeit fahre ich teilweise mit dem Fahrrad, bei dem Verkehr hier ist das sehr sehr aufregend und gefährlich.
Seit letztem Donnerstag besuche ich zweimal die Wochen einen Chinesischsprachkurs. Ich habe schon sehr viel gelernt und kann jetzt alleine einkaufen, Taxi fahren und essen gehen. Die Chinesen sind alle sehr freundlich und helfen dir gerne, gerade wenn du ein Westler bist. Meine Chinesischlehrerin lobt mich, wie gut ich die chinesische Sprache aussprechen kann. Ich muss aber sagen, dass es verdammt schwer ist, sogar noch schwieriger als Französisch. Das hätte ich nicht gedacht.
So, nun muss ich mal wieder weiter arbeiten.
Schöne Grüße aus Shanghai!
Mariana
Abonnieren
Posts (Atom)
